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Was steckt drin?

Das Tein im Tee gleicht dem Koffein in Kaffee. Jedoch ist die Konzentration geringer.

Beim Tee wird aufgrund der Gerbsäure, die auch im Tee enthalten ist, das Tein langsamer aufgenommen und bleibt so länger erhalten.

Wichtige weitere Inhaltsstoffe sind Antioxidantien (Polyphenole) und Fluorid.

Fluoride kräftigen den Zahnschmelz und die Polyphenole hindern aggressive Verbindungen im Körper Fettsäuren zu oxidieren. 

Dem Tee wird nicht nur bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sondern auch bei Krebs vorbeugende Wirkung zugeschrieben.


Bei der Herstellung unterscheiden sich Bio-Tees hauptsächlich durch den Verzicht auf Giftstoffe bei der Lagerung und Verpackung.

Beim ökologischen Teeanbau von Tee wird auf einen Pestizideinsatz vollkommen verzichtet. Stattdessen werden verschiedene Hecken und Bäume als Begleitpflanzen auf der Teeplantage gepflanzt. Hier spielt vor allem der Neembaum eine große Rolle, aus essen Samen sich ein wirksames biologisches Spritzmittel gegen Insekten herstellen läßt.Zum Düngen wird Grünschnitt und Kompost verwendet.

 


Schwarztee

Schon vor 4500 Jahren wurde in China Teepflanzen angebaut. Erst 1000 n. Chr. wurde aus den getrockneten Blättern ein Teegetränk bereitet. Im 17. Jahrhundert gelangte Tee nach Europa, wo er sich bald größter Beliebtheit erfreute. Heute sind die führenden Teehersteller Indien, China, Sri Lanka, Kenia, Indonesien, die Türkei und Russland.

Zur Schwarzteeherstellung gehören Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen, Sortieren und Zerkleinern. Nach der Ernte der Knospen mit den beiden ersten Blättern (für mindere Sorte bis zum fünften Blatt) wird getrocknet, um die Blätter weich und biegsam zu machen. Durch das Rollen werden die Zellwände aufgebrochen und bestimmte Inhaltstoffe freigesetzt. Die Fermentation findet in kühlen feuchten Räumen statt. Durch Oxidation verändert sich die Farbe und Aromastoffe werden aufgeschlossen. Nach dem weiteren Trocknen werden die Blätter nach Qualität sortiert.


Wichtige Schwarztee-Anbaugebiete

Nach den Anbaugebieten werden auch die verschiedenen Schwarzteesorten benannt.

Darjeeling: aus dieser nordindischen Himalaya-Region stammen die besten Teesorten.

Assam: im Nordosten Indiens gelegen, das größte Teeanbaugebiet der Welt.

Ceylon: die Insel liegt an der Südspitze Indiens liefert milden Tee

Taiwan: von der Insel vor Chinas Küste stammt der Oolong-Tee

 


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