Es gibt ca. 30.000 Algenarten , von denen rund 160 für den Menschen essbar sind. Sie versorgen uns mit Eiweiß und großen Mengen an Mineralstoffen.
Zwischen 7 und 38% des Gewichts von getrockneten Algen stammt von Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Jod. Zusätzlich enthalten Algen die Vitamine A und C und die der B-Gruppe, Eiweiß und alle essentiellen Aminosäuren und Ballaststoffe.
Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff der Algen ist die Alginsäure. Sie bindet im Darm giftige Schwermetalle, die wir über die Nahrung zu uns nehmen. Diese werden dann ausgeschieden und nicht in den Körper aufgenommen.
Da die Algen nicht nur Mineralstoffe sondern auch Schwermetalle aus dem Wasser binden, sind regelmäßige Schadstoffkontrollen der Anbaugewässer unerlässlich.
Die EU-Bio-Verordnung enthält bisher noch keine Regelung für Aquakulturen. Die bisherigen Bio-Algen haben sogenannte "private labels" verschiedener Anbauverbände mit ganz unterschiedlichen Kriterien. Ab dem Jahr 2009 wird es jedoch auch Kriterien gemäß der EU-Bio-Verordnung geben.
Als Nahrungsergänzung werden die Mikroalgen Spirulina, AFA und Clorella angeboten. Diese enthalten sehr viel Chlorophyll, mit dessen Hilfe sie Kohlendioxid zu Sauerstoff umwandeln und sich sehr schnell vermehren. Sie haben einen Eiweißgehalt von bis zu 70%, enthalten alle essentiellen Aminosäuren, viele Vitamine und große Mengen an Mineralstoffen.
Im Gegensatz zu Meerwasser-Algen gibt es mit Jod bei diesen Microalgen kein Problem, da Jod im Süßwasser nur in nicht nennenswerten Mengen vorkommt.







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