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Bei einem Fettgehalt von 10-12% spricht man von stark entölt. Bei einem Gehalt von mehr als 20% ist das Kakaopulver schwach entölt. Der Geschmack ist entsprechend intensiver.

 


Das Fett der Kakaomasse läßt sich leichter abpressen, wenn der Kakaomasse Alkalisalze zugesetzt werden. Einige Bio-Anbieter verzichten zugunsten eines naturbelassenen Kakaopulvers darauf. In konventioneller Trinkschokolade findet man bis zu 80% Zucker, Aromen und künstliche Vitamine. Beim Bio-Anbieter ist Zucker durch Rohrzucker ersetzt, der Gehalt an Kakaopulver ist höher und auf Zusätze wird verzichtet.

 


Kakao

Die bis zu 10m hohen Kakaobäume wachsen im tropischen Klima und tragen das ganze Jahr über Blätter, Blüten und Früchte. Die bis zu 30cm langen Früchte werden als Schoten bezeichnet. In den Schoten reifen 30-40 rosa bis lila Kakaobohnen, die durch Fermentieren, Sortieren, Rösten, Abkühlen, Aufbrechen und Zermahlen zu Kakaomasse verarbeitet wird. Beim Fermentieren werden bei 55°C Bakterien abgetötet und Enzyme aktiviert, die dem Kakao den typischen Geschmack verleihen. Nach dem Trocknen enthält die Bohne nur noch 6-8% Wasser. Beim Rösten wird der bittere Geschmack gemildert. Zwischen Stahlwalzen und bei Temperaturen von 50-90°C werden die Bohnen zu Kakaomasse zerrieben. Durch Pressen werden dieser 53% fetten Masse Kakaobutter entzogen und nach dem Abkühlen, Mahlen und Sieben entsteht Kakaopulver mit einem Fettgehalt von 10-25%.

 


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