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     Deutscher Imkerbund e.V.

 


Was steckt drin?

Die einzelnen Honigsorten unterscheiden sich sehr stark in ihrer Zusammensetzung. Diese ist abhängig von Klima, Bodenbeschaffenheit und Pflanzenvielfalt.

 

Neben Zuckerverbindungen wurden bisher 180 Begleitstoffe im Honig gefunden.

Bei den Zuckerverbindungen haben Fruchtzucker (38%) und Traubenzucker (31%) den höchsten Anteil.

Honig enthält jedoch auch verschiedene Vitamine (Vitamin C, B1, B2, B6, Biotin und Pantothensäure), Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Calcium) und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Mangan und Chrom) sowie Enzyme.

Diese Enzyme, die die Bienen dem Honig zusetzen, bewirken die Umwandlung einer Zuckerart in eine andere.

Durch diese fermentative Zuckerumwandlung entstehen im Honig u.a. Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Honig ist deshalb lange haltbar und besitzt eine lindernde Wirkung bei Infektionen der oberen Luftwege.


Was ist Honig?

Honig ist ein von der Honigbiene hergestelltes Nahrungsmittel. Im Naturkostbereich wird häufig Honig als Süßungsmittel eingesetzt.

 


Honig entsteht aus Blütennektar und Honigtau, der von Bienen gesammelt und im Bienenmagen durch körpereigene Enzyme in Trauben- und Fruchtzucker gespalten wird. Durch Schleudern, Pressen oder durch Tropf- Lauf- oder Senkprozesse wird der Honig aus den Bienenwaben gelöst.

 


Die ökologische Bienenhaltung basiert auf bestehenden imkerlichen Betriebsweisen. Die chemotherapeutische Behandlung von Schädlingen ist ebenso verboten wie der Einsatz von konventionell zugekauftem Bienenwachs. Wabenhygiene, schonende Honigernte und -verarbeitung sowie Qualitätssicherung sind oberstes Gebot. Für die Bienenwohnungen darf nur unbehandeltes Holz ohne giftige Anstriche verwendet werden.Die konventionelle Bienenwirtschaft ist Massenproduktion. Die Bienen werden ausgeräuchert, damit man an den Honig kommt und die Bienenstöcke werden oftmals vor dem Winter abgebrannt, da die Überwinterung der Bienen höhere Kosten verursachen würde als die Neuanschaffung eines Bienenvolkes für die nächste Saison. Wenn die Kolonie dennoch erhalten werden soll, wird eine Lösung aus weißem Zucker gefüttert, die jedoch kein gleichwertiger Ersatz für den bieneneigenen Honig ist und die spätere Qualität des Honigs wesentlich beeinträchtigt.

 


Welche weiteren Unterscheidungen sind möglich?

Blütenhonig, Wald- und Honigtauhonig, Sommertracht, Schleuderhonig, Wabenhonig, Scheibenhonig

Blütenhonig:

Honig aus dem Nektar von Blütenpflanzen. Es können eine oder mehrere Pflanzenarten beteiligt sein. Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack sind daher abhängig von der beteiligten Blütentracht und variieren stark.

 

Sommertracht:

Dieser Honig wird bei der Sommerschleuderung gewonnen. Er enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Geschmack,  Aroma und Farbton unterscheiden sich deshalb auch von Jahr zu Jahr.

 

Wald- und Honigtauhonig:

Er entstammt dem Honigtau zahlreicher Baumarten. Er ist sehr dunkel, besitzt ein malzartiges Aroma und ist besonders mineralstoffreich.Je nach Gewinnungsmethode unterscheidet man noch zwischen Schleuder- und Wabenhonig.

 

Schleuderhonig:

wird in einer Zentrifuge aus den Waben geschleudert. Die Waben werden dann erneut verwendet.

Wabenhonig:

Hier wird die reife, von Bienen frisch gebaute und verdeckelte Honigwabe in Stücke geschnitten und verpackt.

Scheibenhonig: ist Heidehonig in Waben 


Noch ein paar Zahlen...

Für 500 g Honig müssen die Bienen Nektar von ca. 2 Millionen Blüten sammeln. Dabei legen sie ca. 88.000 Kilometer zurück. In einem Bienenstock leben bis zu 60.000 Bienen zusammen.

 


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